Freitag, 09. September 2016

Rückblick Infoveranstaltung

Newsletter vom 9. September 2016


Ein voller Erfolg!
 
Sehr geehrte Damen und Herren
Sehr geehrte Behördenvertreterinnen und Behördenvertreter
Sehr geehrte Nachbarinnen und Nachbarn
 
Mehr als 350 Personen folgten am letzten Freitag, 2. September bei schönstem Sommerwetter der Einladung der Interessengemeinschaft Lebenswertes Unterland (IGLU) und deren Trägerverein Umfahrung Eglisau (VUE), um sich an der Informationsveranstaltung in Rafz zum Thema Umfahrung Eglisau aus erster Hand zu informieren. Kein Wunder, waren doch Regierungsrätin Carmen Walker Späh (Vorsteherin der Volkswirtschaftsdirektion) und Markus Traber (Chef des Amtes für Verkehr) als Referenten angekündigt, um Auskunft über den aktuellen Stand und den weiteren Verlauf zur dringend benötigten Umfahrungsstrasse zu geben.

Durch den spannenden Abend leitete Peter Zuberbühler, Co-Präsident des VUE. In der Begrüssungsrede erläuterte Nadja Galliker in ihrer Funktion als Präsidentin der IGLU zuerst sieben Gründe, warum die Umfahrung Eglisau für die Region so hohe Priorität geniesst. Nach diesem Einleitungsreferat liess der zweite Co-Präsident des VUE, Christoph Häberli, die mehr als 35-jährige Geschichte der Bemühungen für eine Umfahrungsstrasse Revue passieren.

Im Hauptreferat des Abends stellte unsere Regierungsrätin Carmen Walker Späh insbesondere die erschwerenden Verhältnisse in Eglisau für eine Umfahrung in den Mittelpunkt. Neben einem schützenswerten Städtli bestehen noch zahlreiche weitere schützenswerte Objekte, wie zum Beispiel die Eisenbahnbrücke, die Rheinbrücke, die Trockenwiese oder die Rheinlandschaft von nationaler Bedeutung. Zu Recht stellte die Volkswirtschaftsdirektorin abschliessend die Frage in den Raum „Und wer schützt die Menschen?“ und erntete damit einen zustimmenden, spontanen Applaus der Zuhörenden. Sie ist trotz der schwierigen Ausgangslage zuversichtlich, dass eine Umfahrung Eglisau mit einer Brückenvariante realisierbar ist.

Markus Traber konzentrierte sich in seinem Referat auf die zwei Varianten, die der Regierungsrat nun weiterverfolgen will. Es handelt sich hierbei um eine Variante „Hoch“, die im Schatten der alten Eisenbahnbrücke gebaut werden soll und um eine davon ganz leicht Rheinabwärts abgesetzte Variante „Halbhoch“. Entgegen der Variante „Hoch“ konnten zur Variante „Halbhoch“ noch keine illustrierenden Zeichnungen aufgelegt werden, da diese Variante von Seiten der Eidgenössischen Natur- und Heimatschutzkommission (ENHK) erst vor kurzem als eventuell mögliche Variante vorgeschlagen wurde. Das Amt für Verkehr wird nun in den nächsten Monaten beide Varianten vertieft prüfen und ein Vorprojekt ausarbeiten.

Die aus den Referaten gewonnenen Informationen und Eindrücke wurden anschliessend bei warmen Temperaturen unter freiem Himmel bis spät in die Nacht hinein weiter diskutiert. Auch wenn der Abend sehr zu einem positiven Ausblick beigetragen hat, so müssen wir uns nun wiederum ein bisschen gedulden, bis ein Vorprojekt zur Diskussion vorliegt.

Die IGLU und der VUE bedanken sich bei allen Beteiligten und Anwesenden ganz herzlich. Wir freuen uns auf die nächsten Schritte, Ihre weitere Unterstützung in dieser für die gesamte Region wichtigen Angelegenheit und werden zu gegebener Zeit gerne weiter informieren.

Informationen aus erster Hand? IG Lebenswertes Unterland!

Freundliche Grüsse
IG Lebenswertes Unterland & Trägerverein Umfahrung Eglisau

Nadja Galliker, Präsidentin IG Lebenswertes Unterland, GR Eglisau & KR ZH
Christoph Häberli, Co-Präsident Trägerverein Umfahrung Eglisau, GR Hüntwangen
Peter Zuberbühler, Co-Präsident Trägerverein Umfahrung Eglisau, GP Wasterkingen


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